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Protein- Eiweiß

Neben Kohlenhydraten und Fetten gehört Protein (auch Eiweiß genannt) zu den Makronährstoffen.

Protein wird durch die Verdauung im Magen und vor allem Dünndarm, in seine kleinsten Bausteine, die sogenannten Aminosäuren zerlegt. Aminosäuren sind essenziell für den Muskelaufbau, das Wachstum und die Erneuerung von Zellen im Körper. Viele Aminosäuren produziert unser Körper selbst, andere müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Protein übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben im Körper

Ob für die Muskeln, das Herz, Gehirn, die Haare, Nägel, Knochen, Hormone oder Nerven – Eiweiß bzw. Proteine sind der Grundbaustein einer jeden Zelle im menschlichen Körper und somit auch für deren Bildung und Erneuerung. Ein Eiweißmangel kann sogar gesundheitliche Folgen haben. 

Proteinbedarf pro Tag

Ein gesunder Erwachsener benötigt durchschnittlichen ca. 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem Körpergewicht von 60kg werden ~48 g pro Tag benötigt.

Profisportler oder Personen die viel Sport treiben benötigen eine höhere Menge an Protein. Um Muskeln aufzubauen werden ca. 1,3 – 1,5 g Protein pro Tag benötigt. Um bei Diäten ohne Hunger schnell Fett abzubauen sollten über 1,5 g Protein pro Tag eingenommen werden.

Wird dem Körper der minimalbedarf an Protein nicht zugeführt wie zum Beispiel bei Saftkuren oder Eiweißarmen Diäten, werden die Muskeln im Körper abgebaut aber kein Fett. Deshalb sollte auch während einer Gewichtsreduktion der Grundeiweißbedarf gedeckt werden.

Eiweißquellen

Eine höhere biologische Wertigkeit erreicht man durch die Kombination aus pflanzlichen und tierischen Eiweißquellen. Pflanzliche Proteine sind cholesterinfrei, ballaststoffhaltig, reich an ungesättigten Fettsäuren, und sekundären Pflanzenstoffen (Vitamine, Mineralien uvm). Der Konsum von zu viel tierischem Eiweiß kann zu Gicht und zu einer Belastung der Nieren führen.

Pflanzliche Eiweißquellen: Nüsse, Hülsenfrüchte und Saaten. Proteinpulver: Hanfprotein, Reisprotein, Sojaprotein und Erbsenprotein.

Tierische Eiweißquellen: Eier, Fisch, Milchprodukte, Rind,- Schweine- und Putenfleisch.

Eiweiß-Diäten

Durch Eiweiß-Diäten soll die Fettverbrennung angeregt und der Stoffwechsel angekurbelt werden. Gleichzeitig wird die Zufuhr von Kohlenhydraten reduziert. Proteine und Fette halten länger satt als Kohlenhydrate, wodurch es zu weniger Heißhungerattacken während einer Eiweißdiät kommt. Durch den Entzug von Kohlenhydraten greift der Körper notwendigerweise auf das Glykogen (gespeicherte Kohlenhydrate) zurück, was zum Abbau von Fett führt.

Beachten sollte man bei einer einseitigen Eiweißdiät die Zufuhr von Vitaminen und eine Reduktion von tierischen Eiweißen (Gicht und Nierenschäden).

Für eine gute Ernährung ist die Mischung aus Proteinen, gesunden Fetten, Kohlenhydraten, Mineralien und Vitaminen wichtig.

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